"Die Macht der Zeit"
25. Juni bis 19. Juli 2026
Kunstausstellung und Kulturevent in der Kongresshalle Nürnberg, Segment #16
Über Würde,
Vergänglichkeit
und Freiheit.
9 Künstlerische
Positionen
im Diskurs.
Künstler:innen
und Themenblöcke:
Würde: Werke von Bruno Maria Bradt und Stefan Schindler /
Vergänglichkeit: Werke von Philipp Wieder, Susanne Leutsch, Inkyu Park, Nadine Elda Rosani /
Freiheit: Werke von Christine Hagner, Nina Urlichs und Herbert Maria Woijsik /

- Öffnungszeiten:
Do, Fr, Sa von 13 bis 18 Uhr / So 11 bis 18 Uhr
Führungen und individuelle Termine auf Anfrage - Kongresshalle Nürnberg – Segment #16
Adresse: Bayernstraße 100, 90471 Nürnberg
Eingang über Dokumentationszentrum (Lageplan),
Parkplätze auf dem Volksfestplatz und Meistersingerhalle, ÖVPN Bus-Linie 36, Straßenbahn Linie 8


Programm und Veranstaltungen
- Vernissage: Musik von Steelharp DocDorsch, Multimedia, Einführung von Susanne Leutsch
- Führungen, Vorträge und Künstlergespräche: an den Wochenenden zu den drei Themenfeldern, Gesprächsrunden, Multimedia; „meet the artist“
- After-Work-Veranstaltungen: Mit Musik und Multimedia, Buchvorstellung, Konzerte u.a. von Klaus Brandl, Yogo Pausch und weiteren Musiker:innen
- Besondere Veranstaltungen: Führungen mit Taschenlampen, Medienwerkstatt und Zeitzeugengespräch Lilo Seibel Emmerling, Performances, Tafelrunde – lange Tafel unter den Arkaden mit Diskussionen und Getränken
- In der Zeit während des Norisring-Rennens, 3. bis 5. Juli, ist die Ausstellung geöffnet.
Ausführliches Programm hier in Kürze

Zur Ausstellung
Die Ausstellung „Die Macht der Zeit“ versammelt neun künstlerische Stimmen, die sich der Ungewissheit unserer Gegenwart und der Vergänglichkeit des Lebens stellen – in einem Raum, dessen Architektur ein Schattenwurf der Geschichte ist.
Die Werke thematisieren, was Zeit mit uns macht – und was wir mit ihr machen. Im Vergehen, dem eine ganz eigene Schönheit innewohnt, ob das Welken von Pflanzen oder das Altern vom Leben gezeichneter Menschen. Sie erzählen von Zerfall, aber auch von Würde; von Schönheit, die nicht blendet, sondern das Darunter sichtbar macht. Und sie stellen die Frage nach dem Bewahren der Freiheit in einer Welt, die von Vorherrschaft und Zweifel geprägt ist.
Die Kongresshalle Nürnberg, einst gebaut zur Demonstration von Macht, wird zum Gegenraum: mit einer Ausstellung, die fragt, wie lange ihre Werke noch gezeigt werden dürfen, wenn sich Geschichte wiederholt und Abweichung vom vorgegebenen Ideal zum Unerwünschten wird. Inmitten globaler Umbrüche und der Rückkehr autoritärer Töne stellen Künstlerinnen und Künstler die drängende Frage nach der Zeit: ihrer zerstörerischen Kraft ebenso wie ihrem schöpferischen Potenzial. Und was bleibt vom Menschen, wenn seine Kraft vergeht?
Hintergrund
Die Ausstellung „Die Macht der Zeit“ wird von einem Zusammenschluss neun freier Künstler:innen in Eigenregie organisiert und umgesetzt.
Den Künster:innen ist es ein drängendes Anliegen, einen Beitrag zur demokratischen Bildung zu leisten. Kunst dient als Impulsgeber und Ausgangspunkt für den Einstieg in die unterschiedlichen Themenschwerpunkte. Im Zentrum der Werke stehen die Werte des Grundgesetzes, der Menschenrechte.
Es ist eine Einladung an einzelne Besucher und Gruppen, sich mit Hilfe von Führungen, Gesprächen, mit ausgewählten Aspekten der Ausstellung und Schwerpunkten des Rahmenprogramms zu befassen.
Dabei geht es angesichts der gesellschaftspolitischen Veränderungen vor allem um das Heute, wie es die Menschen erfahren und um eine lebenswerte Zukunft für alle. Unterstützt wird die Ausstellung durch die Stadt Nürnberg – Geschäftsbereich Kultur.

Susanne Leutsch
+49 170 8083039
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Christine Hagner
+49 175 2768509
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Vanessa Cognard
+49 171 6387260
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Presse und Preview
Mittwoch, 24. Juni 2026
Pressetermin am Vormittag um 11 Uhr
Preview am Nachmittag ab 15 Uhr
Pressetermin 11 Uhr: Vorstellung des Ausstellungskonzepts mit den künstlerischen Positionen zu Freiheit, Würde und Vergänglichkeit.
Multimediapräsentation zur Ausstellung mit atmosphärischem Sound bzw. Klangteppich.
Besucher-Preview ab 15 Uhr: Interessierte haben im Rahmen einer Vorschau die Möglichkeit, die Multimedia-Vorführung zur Ausstellung zu sehen und dank der besonderen Akustik im Untergeschoß bei Klangexperimenten, Text- und Gedichtlesungen mit dabei zu sein.
Geplante Beiträge als Klangräume, Lesung, Interaktion zu den Werken und Texte u.a. von
- Paul Eluard
- Friedrich Hölderlin
- Antoine de Saint-Exupéry
- …von Menschen und KI interpretiert





